Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Rheinische Narrenfreiheit

Angeregt durch eine wiederholte Versammlung eines obskuren rechten „Aktionsbüros Westdeutschland“, zu welcher laut Information der Duisburger Polizei am 26. November etwa 300 Teilnehmer angemeldet sind, hat auch die Antifa eine Demonstration angemeldet. Während das „AB-West“ gegen die Christianisierung wettert, die „unsere rassisch-kulturelle Geschichte und archetypisch nordische Lebensweise einzustürzen droht“, wollen „DemokratInnen und AntifaschistInnen“ diesen „Naziaufmarsch“ verhindern. Mobilisiert durch eine ganze Phalanx üblicher „gegen Rechts“-Bündnisse von Antifa über linke Unigruppen bis zu Gewerkschaften erwartet die Polizei etwa tausend Gegendemonstranten. Auch die „Rote Fraktion Neudorf“ hat angekündigt, mit diesen „Gesicht zu zeigen“. Unter der Parole „Ein Tag, an dem du keinen Deutschen getötet hast, ist ein verlorener Tag“, die die Kämpfer „für ein friedliches Zusammenleben“ bei Stalins pathologischem Haßprediger Ilja Ehrenburg entdeckten, wollen sie bei den Duisburgern die Sympathien erobern. Laut Auskunft des Polizeisprechers Reinhard Pape, der sich erstaunt über dieses Motto zeigte, wären damit Auflagen der Kundgebung verletzt. „Das ist ganz klar volksverhetzend“, so Pape gegenüber der JF. Man darf gespannt sein, ob am nächsten Samstag dieser Straftatbestand tatsächlich auch einmal am linken Narrensaum geahndet wird.

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