Anschlag auf die JF

Haider schockt die Etablierten“ – so kommentiert der ehemalige bayerische FDP-Landesvorsitzende Manfred Brunner das 22,6-Prozent-Ergebnis von Jörg Haiders FPÖ. Auch Deutschland brauche eine vergleichbare tiefgreifende Veränderung, forderte Brunner. Ein Überfall von mit Pistolen bewaffneten Vermummten auf die JF-Druckerei in Weimar überschattet die gesamte Ausgabe. In einer kurzen redaktionellen Notiz weist Chefredakteur Dieter Stein auf die polizeilichen Ermittlungen hin und entschuldigt sich für die Verzögerungen bei der Auslieferung der vorherigen Ausgabe. In einem Meinungsbeitrag verurteilt Markus Zehme den Anschlag als einen „Angriff auf die Pressefreiheit“. Ein Klima der Angst und Unsicherheit habe vor allem konservative und rechte Demokraten ergriffen. Jetzt gehe es darum, Solidarität zu zeigen. Im Interview äußert sich der österreichische Universitätsdozent Friedrich Romig über die Möglichkeit einer konservativen Renaissance. Romig definiert hierbei den Konservativen als einen gottesfürchtigen Soldaten Christi, der gegen die gegenwärtigen Auflösungserscheinungen kämpft. Manuel Ochsenreiter

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