1.000 Bekenntnisse

Feridun Zaimoglu, türkisch-deutscher Buchautor, den mancher Feuilletonist wegen seiner „subkulturellen“ literarischen Darstellung türkischer Jugendlicher in Deutschland und ihrer „Kanak-Sprak“ zum „Kultautor“ hochlobte, hat in Kiel bis zum November ein besonderes Kunstobjekt installiert. Anläßlich der Ausstellung „Accessoiremaximalismus“, in der zwölf internationale Künstler die „Facetten ungefilterter moderner Lebensstile und kultureller Nischen“ in der urbanen multikulturellen Gesellschaft würdigen, hat Zaimoglu die Kunsthalle in Kiel mit 1.000 türkischen Nationalfahnen verhüllen lassen. Dabei wird von Zaimoglu bewußt die Integrationsverweigerung „deutscher Türken“ und ihr „Sich-einen-Dreck-um-Kultur-Scheren“ zum Idealbild verklärt. Das Fahnenmeer soll an eine politische Demonstration erinnern. Damit gesteht Zaimoglu jedenfalls unfreiwillig das Scheitern aller multikulturellen Visionen ein – das national-türkische Bekenntnis läßt keine Zweifel offen.

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