Quatsch mit Soße

Unsere Medien sind voller erfolgsverwöhnter Ausländer: Filmemacher Fatih Akin, Buchautorin Charlotte Roche, Moderator Ranga Yogeshwar, Nachrichtendame Dunja Hayali (ZDF), Schauspieler Erdoğan Atalay (RTL). Dazu Sendungen wie „Türkisch für Anfänger“ (ARD) oder Cosmo TV (WDR). Es kann also keiner sagen, daß Zugezogene in unserem Medienbetrieb zu kurz kommen. Sie haben Jobs, ihre Herkunft ist nicht karrierehinderlich. Oder doch? Es gibt tatsächlich Leute, die behaupten, Ausländer würden benachteiligt. Ein paar von ihnen haben jetzt den Verband „Neue deutsche Medienmacher“ (neue-medienmacher.de) gegründet. Sie wollen mehr Ausländerthemen in den Medien und natürlich mehr Jobs. Denn: „Die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft findet sich weder in der Berichterstattung noch in den Redaktionsräumen wieder.“ Leidet da jemand unter Realitätsverlust? Aber so sind Gutmenschen. Sie schüren Gefühle von angeblich Benachteiligung, Neid und Anspruchsdenken, weil jemand doch ein Opfer „ungerechter Verhältnisse“ sei. Als Berliner sagt man dazu: Quatsch mit Soße.

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