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Kuriose Blüte

Der FSV Frankfurt hat es nicht leicht. Seit Jahrzehnten steht er im Schatten der übermächtigen Frankfurter Eintracht. Dennoch hat er sich im letzten Jahr sensationell seinen Platz in der zweiten Liga erkämpft. Während aber der Lokalrivale im Schnitt etwa 45.000 Zuschauer in die Commerzbank-Arena lockt, verlieren sich bei dem Zweitligisten lediglich einige tausend Anhänger. So treibt die Kreativität der Vereinsführung recht kuriose Blüten. Um den betagteren Unterstützern des Bornheimer Stadtteilklubs die Annahme der fremden Heimstätte zu erleichtern – man spielte bis dato im Stadion am Bornheimer Hang –, spannte man nicht nominierte Akteure des Kaders schon mal als Chauffeure der älteren Semester ein und gab ,,Ein-Euro-Tickets für Ein-Euro Jobber„ aus. Vor dem letzten Heimspiel gegen Rot Weiß Aalen wurde nun die Aktion ,,Erst gucken, dann zahlen„ ins Leben gerufen. Jeder Besucher hatte die Möglichkeit, sich vor dem Spiel per Internet als Teilnehmer registrieren zu lassen. Von dem Angebot machten 1.187 der knapp 4.000 Zuschauer Gebrauch. Das Ergebnis auf dem Platz stimmte: 4:0. Ob die nach dem Spiel gesammelten 6.124 Euro eine Fortsetzung der Aktion wahrscheinlich machen, scheint aber eher fraglich.

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