Kein Saft, kein Netz

Die Natur ist nicht fair zu den Amerikanern. Letztes Jahr „Ivan“, jetzt die „Katrina“ über New Orleans. Und wir bekommen erst kaum was davon mit. Im Zeitalter der digitalen Videokamera und des Internets kann eigentlich jeder die ganze Welt an seinem Schicksal teilhaben lassen. So zum Beispiel beim Tsunami in Ostasien, als im Fernsehen unzählige Videos gezeigt wurden von Touristen, die erst staunend, dann voller Panik die Welle beobachteten. So war es nach den Terroranschlägen in London, als verwackelte Handy-kamera-Bilder ihren Weg ins TV fanden. Aber was passiert, wenn die Katastrophe so verheerend ist, daß niemand mehr Strom hat? Dann gibt es keine Bilder, höchstens gesprochene Berichte von Journalisten, die sich mit Satellitentelefon ins Krisengebiet begeben haben. Mit anderen Worten: Die Katastrophe findet TV-technisch kaum statt. Gewissermaßen als „Erste Hilfe“ funktioniert statt dessen das Sendungsbewußtsein: Im Falle der Südstaaten leben jetzt Anti-US-Reflexe neu auf. Kein Argument ist Bush-Hassern zu dumm, um nicht gegen den Präsidenten ins Feld geführt zu werden. Als sei er schuld an „Katrina“.

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