Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Die dunkle Seite

Vergleicht man das Internet mit einer Stadt, erweisen sich deutliche Gemeinsamkeiten. Es gibt Industrie- und Gewerbegebiete, Rotlichtbezirke und Freizeitareale sowie Shoppingmeilen oder "üble Gegenden". Doch die Verteilung ist beileibe nicht wie im wahren Leben. Laut einer Reihe kürzlich veröffentlichter Studien werden die eMail-Netze vornehmlich von Spam-mern, Hackern und Kriminellen mißbraucht, so daß inzwischen weniger als 20 Prozent des gesamten Datenaufkommens noch legal sind. Der Rest wird von halbseidenen Gestalten für Spam, Angriffe und Phishing zweckentfremdet. Neben DoS-Attacken auf eMail-Server (Überlastung, sogenannter Denial of Service) stiften vor allem Spam-Versender, die an frische Adressen zu gelangen versuchen, erhebliches Unheil. Daneben gewinnt der Versand fehlerhafter Mail-Datenpakete zunehmend an Bedeutung – teils gezielt durch Hacker oder versehentlich durch Softwarefehler und falsch adressierte Nachrichten. IT-Berater kritisieren, daß viele Unternehmen zuviel für ihre Infrastruktur ausgeben, nur damit 80 Prozent nutzloser Datenverkehr weitergeleitet würde, liefern jedoch kaum überzeugende Lösungsvorschläge, downtownt Euer EROL STERN

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