Achim Wolff, Schauspieler, Regisseur

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? Auf Urlaubsfahrt nach Norwegen mit meiner Frau im Wohnwagen. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für die kleinste Zelle der Gesellschaft – für die Familie. Was bedeutet Heimat für Sie? Zu Hause sein – Familie, Haus und Garten, meinen eigenen Rasen mähen, unsere Freunde. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Frieden, Familie, Arbeit, Gesundheit, Ehrlichkeit, Treue, Zuverlässigkeit und Harmonie. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Wenig Baugeld – aber sehr viel Prägendes für Gefühl und Verstand. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Exupérys „Der kleine Prinz“, darin vor allem die weise Wahrheit: „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Welche Musik mögen Sie? Das hängt von der inneren und äußeren Stimmung ab. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Für mich in meiner kleinen, individuellen Weltsicht war es die politische Wende Was möchten Sie verändern? Die Kulturpolitik unseres Landes! Schluß machen mit der Abwicklung bewährter Kultursubstanzen. Woran glauben Sie? An die Entdeckung der Mikrobe der menschlichen Dummheit. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Toleranz und Menschenachtung. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Endstation Sehnsucht. Achim Wolff , 65, ist Regisseur und Schauspieler. Er arbeitete jahrelang bei der DEFA und hatte nach der Wende dann mit „Salto Postale“ mit Wolfgang Stumph eine bekannte Rolle im Fernsehen. 2002 schrieb Wolff eine Hommage an Hildegard Knef: „Ich bin den weiten Weg gegangen“.

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