Space-Cowboys

Was macht eigentlich ein Internetmilliardär wie der Amazon-Boss Jeff Bezos in seiner Freizeit? Er gründet eine Firma, um Raumschiffe zu bauen! In der deutschen Presse trägt er bereits den Spitznamen „Jeff vom Jupiter“. So gründete Bezos bereits vor drei Jahren klammheimlich die Firma Blue Origin LLC, die im Telefonbuch von (wo sonst?) Seattle nur unter Blue Operations zu finden ist. Auch die Internetseite blueorigins.com hält sich betont bedeckt. Sie besteht nur aus einer eMail-Kontaktfunktion und einer ziemlich mysteriösen Stellenausschreibung. Gesucht werden nämlich die Begabtesten ihrer Branche, die Bastler sind, in einer kleinen Firma arbeiten würden und Leidenschaft für die Raumfahrt mitbringen. Tatsächlich zählen zur Belegschaft nur namhafte Wissenschaftler und auch der Science-Fiction-Autor Neal Stephenson. Ziel der Unternehmung ist es, eine wiederverwendbare Raumfähre zu entwickeln, die unter Verwendung neuartiger Antriebssysteme Passagiere in den Orbit und auf Raumstationen befördern soll. Das Gefährt wurde nach dem ersten amerikanischen Astronauten Alan Shepard „New Shepard“ getauft. Doch der 39jährige Bezos, dessen Großvater bereits zu den Pionieren der Raketenforschung zählte, ist nicht allein: Etliche Prominente engagieren sich ebenfalls in dem Wettlauf um einen Markt, von dem man sich Milliardenumsätze verspricht. Darunter findet man so prominente Namen wie Paul Allen von Microsoft, der bereits mehr als 10 Millionen Dollar für die Suche nach Außerirdischen spendete. Vielleicht sollte ich schon mal vorsorglich „Stern-Reisen“ gründen, zukunftsweist Euer EROL STERN

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