Ruprecht Wimmer, Hochschullehrer

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? In meiner Familie und damit auch in Kontakt zu meinem Arbeitszimer samt Bibliothek. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Unter anderem: Um dringende Wünsche meiner Frau und meiner drei Kinder zu erfüllen. Was bedeutet Heimat für Sie? Sie ist gleichbedeutend mit dem deutschen Süden, seinen Kulturen und Traditionen – aber auch, und zwar aufgrund meiner familiären Situation, mit dem Süden Frankreichs, speziell der Provence. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Von Menschen umgeben zu sein, die an meine grundsätzlichen guten Absichten glauben. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Den Glauben an die Möglichkeit einer funktionierenden Ehe und die vorsichtige Bereitschaft, auf Menschen zuzugehen. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Die Bibel, vieles von Goethe, Gottfried Keller und Thomas Mann. Welche Musik mögen Sie? Vorwiegend klassische: Mozart, Beethoven, Schubert – und Richard Wagner. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Die Geburt und das Wirken Jesu. Was möchten Sie verändern? Daß Menschen sich untereinander als Feinde betrachten. Woran glauben Sie? Daß Gott den Menschen geschaffen hat und ihm aufgegeben hat, das Beste aus sich zu machen. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? In meinem Fall vor allem die Werte, die meine Eltern und meine besten Freunde mir vermittelt haben. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ich fürchte ihn, glaube und hoffe aber gleichzeitig, daß er nicht mein Ende sein wird. Prof. Dr. Ruprecht Wimmer , 60, ist Rektor der Katholischen Universität Eichstätt und Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft e.V.

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