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Modding

Galt bisher der PC als Synonym für graue, langweilige Kisten, so hat seit einigen Monaten eine stetig wachsende Modding-Szene dieses Vorurteil in seinen Grundfesten erschüttert. War es früher noch Usus, seinen Compi mit Aufklebern zu verzieren oder bei der Digitalanzeige für die Taktrate zu schummeln, entlockt dies heute echten Freaks nur noch ein müdes Lächeln. Durch das Aufkommen von Netzwerk-Parties entstand der Wunsch nach mehr Individualität und so schnitt und stylte man, inspiriert durch amerikanische Auto-Tuner, beherzt drauf los. Auch die Zubehörindustrie reagierte schnell und stellte allerlei Leuchtdioden, Neonröhren und beleuchtete Lüfter mit fetzigen Lüftungsgittern bereit. Das Auge hackt ja schließlich mit! Dabei ist Modding gar nicht mal schwierig: Die Einstiegsvariante, nämlich die Geräuschdämmung mittels Schaumstoffmatten, hat pragmatische Ursachen. Die nächste Stufe ist dann das Einsetzen von Acrylglasfenstern. Ein Biohazard-Zeichen (das Symbol für Bakterien und Viren) oder ein martialischer Aufkleber runden den neuen Look ab. Doch um richtig hip zu sein, bedarf es schon spezieller Komponenten wie gestylter Festplatten, effektvoller Wasserkühlungen und Airbrush. Ein anderer Trend, zu bewundern unter CHIP.de in der Wettbewerbsauswertung, präsentiert, was alles möglich ist: PCs in Benzinkanistern, Kondomautomaten, Modellautos, Bierkästen und Mülltonnen – oder aus Legosteinen. Noch geschickter ist man jedoch in Fernost, zu finden bei PDAForum.de, wo man sich schon seit langem an filigrane Palms heranwagt. Also mir reicht auch ein Weihnachtsbaum alle zwölf Monate, illuminiert Euer EROL STERN

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