Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Kleinweich II

Wenn dieser Tage pünktlich zum Weihnachtsgeschäft das neue Bürosoftwarepaket MS Office 2003 in den Regalen erscheint, zeichnet sich ein mittlerer Flop ab. War seinerzeit schon der Unterschied zwischen Office 2000 zu XP nur marginal, sieht man einmal von der tuffigeren Farbgebung ab, so sind die Unterschiede zwischen Vorgänger und Nachfolger inzwischen so verschwommen, daß sich ein Umstieg nur für größere Firmennetze lohnt, XP ist einfach zu gut. Zudem wird die Konkurrenz durch Suns preiswerteres Open Office, das im Grunde den selben Funktionsumfang zu einem Bruchteil des Preises bietet, immer stärker. Andererseits ist es schwer, langjährige Nutzer umzugewöhnen: Ich selbst nutze Word inzwischen seit etwa 15 Jahren, auch wenn ich mir dabei eingestehen muß, den größten Teil seiner Features nicht zu kennen; ich mag einfach die Bedienung. Eine sehr interessante Option, obgleich ein Buch mit sieben Siegeln, ist dabei die in Office integrierte Programmiersprache Visual Basic. Diese nutzt der japanische Programmierer Nobuya Chikada jetzt, um den Spieleklassiker PacMan in Excel spielen zu können. All jene, denen Solitaire und Moorhuhn in der Firma gesperrt wurden, können sich nun unter geocities.jp/nchikada/pac/ einen neuen Kick im Büro verschaffen. Neue Wege könnte Microsoft, das bekanntlich wegen der Sicherheitslücken in seinen Programmen immer schärfer kritisiert und boykottiert wird, bei der Verteilung seiner Updates gehen. Diese könnten, weil mehrere Megabyte groß, künftig kostenlos als CD in Supermärkten ausliegen – dort, wo es Aldi schönen Sachen gibt, schmunzelt Euer EROL STERN

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