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Frauenversteher

In diesem Jahr hat der Chipriese Intel seine neue Generation von Pentium-IV-Prozessoren mit der sogenannten Hyperthreading-Technologie vorgestellt. Die bewirkt, daß der Hauptprozessor regelmäßig umgeschaltet wird und so tut, als wäre er mehrere Chips, um so „Multitasking“ (das Bearbeiten mehrerer Programme gleichzeitig) schneller zu beherrschen. Spätestens an diesem Punkt fragt sich der Leser, was diese „Schizophrenie“ mit der Überschrift zu tun hat! Laut einer von Intel in Auftrag gegebenen Studie eine Menge: Auch wenn sie keine neuen Erkenntnisse gebracht hat, denn die moderne Hirnforschung hat dies bereits vor mehreren Jahren konstatiert, so war es zumindest für eine gute Publicity gut und hat einer bisher wenig umworbenen Zielgruppe geschmeichelt, nämlich der Damenwelt. Der Hintergrund der ursprünglichen Betrachtungen war nämlich, die verschiedenen Denkweisen der Geschlechter unter die Lupe zu nehmen. Dabei fand man heraus, daß Frauen tatsächlich für die Hausarbeit besser geeignet sind als Männer. Dies liegt nicht etwa an den zumeist kleineren Füßen, wie uns Dutzende Witze weismachen wollen, sondern an der Fähigkeit, gleichzeitig mehrere Tätigkeiten schneller und zuverlässiger auszuüben als Männer, die sich lieber auf eine einzelne Aufgabe konzentrieren. Diese Flexibilität jedoch, so die Studie, sei heutzutage eine der Kernkompetenzen, die die Arbeitswelt fordere. Fraglich ist nur, ob nun mehr Frauen Computer mit Intel-Prozessor kaufen, weil die besser zu ihnen passen, oder feststellen, daß sie eigentlich gar keinen brauchen, rätselt Euer EROL STERN

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