Meinungsfreiheit

Twitter geht gegen Haßsprache vor

SAN FRANCISCO. Der Kurznachrichtendienst Twitter will verstärkt gegen sogenannte Haßsprache und Falschmeldungen vorgehen. Das US-Unternehmen kündigte dazu in einem Blogeintrag drei Schritte an.

Demnach sollen zuerst Nutzer identifiziert werden, die des öfteren von Twitter ausgeschlossen werden, aber immer wieder neue Profile zu Mißbrauchszwecken einrichten. Zweitens plant das soziale Netzwerk den Algorithmus zu verbessern, damit geblockte Inhalte nicht mehr in der Suche auftauchen.

Umstrittene Inhalte werden in der „Timeline“ ausgeblendet

In einem dritten Schritt sollen umstrittene Inhalte in der „Timeline“ weniger sichtbar gemacht und weniger prominent dargestellt beziehungsweise ausgeblendet werden. Die Beiträge werden jedoch nicht gelöscht und können aktiv gesucht werden.

Die Neuerungen sollen weltweit eingeführt werden – je nach Land in den kommenden Tagen oder Wochen. Mit der Ankündigung reagiert Twitter auf Vorwürfe, das Netzwerk gehe wie Facebook nicht aktiv genug gegen „Hatespeech“, „Trolle“ und „Fake News“ vor. (gb)

Auf Twitter zwitscherten Feministinnen über traumatische Erlebnisse mit Männern Foto: picture alliance / NurPhoto

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