Wechselgerüchte um taz-Chefin Bascha Mika

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Sprungbrett für die Springer-Presse? Logo der linken taz

BERLIN. Die bei der linksalternativen tageszeitung (taz) als Chefredakteurin ausscheidende Bascha Mika übernimmt möglicherweise eine leitende Aufgabe im Axel Springer Verlag. Das berichten Mitarbeiter aus dem Hause Springer, die allerdings namentlich nicht genannt werden wollen. Demnach haben beide Seiten vereinbart, bis auf weiteres Stillschweigen zu bewahren.

Wie die JUNGE FREIHEIT jedoch heute aus diesen für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, könnte die 45 Jahre alte Mika nach einer gewissen Übergangszeit in führender Funktion bei der Tageszeitung Die Welt anheuern. Dort wäre sie bei weitem nicht die erste aus dem Rudi-Dutschke-Haus in der Berliner Kochstraße, die (nicht) nur die Straßenseite wechselt. Mit Andrea Seibel (stellvertretende Chefredakteurin) und Mariam Lau (Chefkorrespondentin) arbeiten bei der Welt bereits zwei andere ehemalige taz-Journalistinnen in verantwortlicher Position. 

Wie die taz am Donnerstag mitteilte, wird Bascha Mika Mitte Juli ihren Posten als Chefredakteurin aufgeben und das Blatt verlassen. Ihre Nachfolgerin soll die 42jährige Ines Pohl werden, die früher bei der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen arbeitete und danach als Berlin-Korrespondentin der Ippen-Gruppe für verschiedene Medien tätig war.

Der Axel Springer Verlag teilte auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT mit, daß man zu Personalangelegenheiten grundsätzlich keine Stellung nehme und sich zu solchen Wechselgerüchten nicht äußern wolle. (tha/vo)

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