Verleger kündigt rechtes Nachrichtenmagazin an

Zuerst
Titelseite der ersten Ausgabe von „Zuerst“ Foto: JF

KIEL. In Deutschland soll ab Dezember ein neues rechtes Nachrichtenmagazin erscheinen. In dem 84seitigen Monatsheft mit dem Titel Zuerst wird auch Deutschlands ältestes rechtes Politikmagazin Nation & Europa (N&E) aufgehen.

Das kündigten der Kieler Verleger Dietmar Munier und N&E-Geschäftsführer Harald Neubauer im aktuellen „Lesen & Schenken“-Versandkatalog des Arndt-Buchdienstes an, der zu Muniers Verlagsgruppe gehört. Sie bestätigten damit Recherchen der JUNGEN FREIHEIT, nach denen der Kieler Verleger bereits vor einigen Wochen Nation & Europa und den daran angeschlossenen Buchdienst gekauft hatte.

Laut Neubauer gebiete es die Vernunft, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten große und gesunde Unternehmen wie „Lesen & Schenken“ zu stärken. Seit fast zwei Jahrzehnten werbe er für die Einheit der deutschen Patrioten und beschwöre die führenden Persönlichkeiten der rechten Parteien, den Weg zu politischer Bedeutung im Miteinander zu suchen.

Zuerst auch am Kiosk erhältlich

Daher stimme es ihn froh, wenn er heute die Aktivitäten des Nation & Europa-Verlages an Munier und seine „Mannschaft junger, engagierter Mitarbeiter übergeben kann“.

Für die Abonnenten der N&E  bedeute die Kooperation mit „Lesen & Schenken“ laut Neubauer einen „Quantensprung“. So solle Zuerst beispielsweise durchgehend in Farbe erscheinen und anders als N&E auch am Kiosk und in Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich sein.

Die erste Ausgabe von Zuerst widmet sich unter anderem der Debatte um den ehemaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin, dem EU-Reformvertrag, der demographischen Entwicklung Deutschlands sowie der linksextremen Szene in Berlin. (krk)

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