Von den sogenannten Flüchtlingen

Wohl zu den widerlichsten Lügen der Politischen Korrektheit gehört das Gerede von den sogenannten Flüchtlingen. Es ist einfach nur abscheulich, die menschliche Nächstenliebe für wesensfremde Zwecke zu mißbrauchen, echtes mit vermeintlichem Leid durcheinanderzuwerfen und jeden als „Menschenfeind“ zu beschimpfen, der sich nicht auf dieses moralisch-verbrecherische Erpressungsspiel der echten Menschenfeinde einläßt.

Was sind Flüchtlinge? Eigentlich müßten das die Deutschen ziemlich gut wissen. Flüchtlinge, das waren die Elendsgestalten, welche der Schrecken des Krieges aus den deutschen Ostgebieten anspülte. Woche für Woche, Tag für Tag füllten sich die Sammelstellen in den Städten, welche noch halbwegs verschont blieben. Leere Blicke vom gesehen Grauen, das einzige Habe auf dem Leib, Alte, Frauen, Kinder – das sind Flüchtlinge! Und nichts anderes.

Auch wenn es viele Deutsche damals nicht so sahen: Selbstverständlich hatten diese Flüchtlinge Anspruch auf unsere Hilfe. Der Krieg, der uns alle traf, sie traf er am heftigsten. Ihr Leid war unser Leid, denn sie gehörten zu uns, waren Bein von unserem Bein und Fleisch von unserem Fleisch. Kurzum: wir waren ein Volk, eine Schicksalsgemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die dieses Land gemeinsam unter Entbehrungen wieder aufbaute.

Flüchtlinge oder Einwanderer?

Nun, nicht alle haben sich an diesem Aufbau beteiligt. Viele zogen es vor, in andere Länder zu wandern, welche nicht von der Furie des Krieges heimgesucht waren um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Es sei ihnen vergönnt. Wer die Möglichkeit hat und sie nutzen kann, warum nicht? Wer mag schon von sich behaupten wollen, in der gleichen Situation nicht ebenso zu handeln? Denn das Leben in Deutschland war zu dieser Zeit gewiß weder bequem noch angenehm.

Diese Menschen nun, die dort in New York oder anderswo anlangten, waren das Flüchtlinge? Sie waren das in ihrer Heimat, als sie um ihr Leben laufen mußten. Hier aber waren sie es nicht mehr. Hier waren sie Einwanderer. Und als solche hat man sie auch behandelt. Nichts hat man ihnen geschenkt, noch nicht einmal Mitleid. Alles mußten sie sich selbst erarbeiten. Und irgenwann konnten sie zurückblicken, nicht weniger stolz, als die Verwandten in ihrer Heimat.

Betrachten wir nun die Masse desjenigen, was uns als „Flüchtling“ auferlegt wird. Wo sind die Alten, die Frauen, die Schwachen? Unsere Männer waren im Krieg. Wo aber kommen diese ganzen Männer her? Jeder flieht vor irgendetwas. Der eine flieht vor dem Kriegsdienst, der andere vor seiner Frau. Der dritte flieht, weil er mit dem Gesetz in Konflikt kam, der vierte, weil ihn der Gedanke an Arbeit mit Furcht erfüllt. Kurzum: wir alle sind Flüchtlinge.

Die einen mehr, die anderen weniger. Und von letzteren bekommen wir tagtäglich mehr. Solange, bis wir den angeblichen Menschenfreunden endlich ihre Maske vom Gesicht reißen und als das bezeichnen, was sie sind: die ärgsten Menschenfeinde, denen es niemals darum ging, das von ihnen oft genug selbst angerichtete Leid in der Welt in irgendeiner Weise zu lindern. Sondern nur darum, sich selbst zu erhöhen und zu diesem Zweck uns so tief wie möglich nach unten zu drücken.

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