Superwahljahr

 

Rassismus gegen Blonde

Gaza- und Ukraine-Krieg, Bundesliga, Fußball-WM, „Wer wird Millionär“…: Nachrichten, oder was man dafür hält, werden nach Quotenträchtigkeit auserkoren und unters umzuerziehende Volk gebracht Nun gibt es Nachrichten, die werden eher weniger beachtet. Nicht, weil sie uninteressant wären, nein, sie passen irgendwie nicht in die verdruckste deutsche Medienlandschaft.

Schlimmer noch: Sie könnten für Entrüstung und Proteste sorgen. So eine, wie diese: Forscher der kalifornischen Stanford University haben herausgefunden, daß die Haarfarbe blond (frz.: hell) eine Genmutation sein soll. Aha. Angeblich werde ein Hautzellen-Gen um 20 Prozent gehemmt, was dann zur Mißbildung Blond führt. Logischer Umkehrschluß: Da haben dann rund 30 Prozent der Menschen vornehmlich auf der Nordhälfte dieser Erde einen Gen-Defekt – oder was? 14 Prozent der rund sieben Milliarden Menschen, die als Blonde gelten, sind quasi Mutanten?

Rassismus nur in eine Richtung

Charles Darwin sagte einmal sinngemäß: „Raum schafft Rasse…“. Nun ist es so, daß das „Chromosom 19“ (HCL1) dafür verantwortlich ist, Sonnenlicht besser zu absorbieren. Das Gen „MC1R“, das auch Blonden vorbehalten ist, vermindert obendrein die Schmerzempfindlichkeit deutlich. Eine weitere These ist, daß es vor rund 10.000 Jahren einen gewaltigen Frauenüberschuß gab, die Frauen deshalb blond wurden, um den Männern besser ins Auge zu stechen.

Wie dem auch sei: Wer heute so etwas über Schwarze, Latinos oder Araber in die Welt setzen würde, gälte als Rassist. Auch wenn es stimmen sollte. Oder gerade deshalb. Rassismus gibt es derzeit weltweit nur noch in eine Richtung: Blond und Hell. Der US-Professor Noel Ignatiev (Universität Massachusetts) verzipfelte sich schon mal in der Aussage („Race traitor“): „Verrat an der weißen Rasse ist Loyalität zur Menschheit“

Und weiter: „Der Schlüssel zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme unseres Zeitalters besteht in der Abschaffung der weißen Rasse Die Abschaffung der weißen Rasse unterscheidet sich von dem, was man Rassismus nennt.“ Nochmal Aha.

„Deutsche Schweine“

Man könnte das in den Bereich des groben Unfugs verbannen, zurück zu „Tagesschau“ oder „Heute-Journal“ schalten, wenn nicht beinahe subversiv, dieser Rassismus gegen Blonde und Weiße längst Alltag wäre. Nicht nur, daß türkische und arabische Jugendgangs (meist in der Überzahl) die autochthonen, oft blonden, „Klassenkameraden“ als „deutsche Schweine“ und „Opfer“ titulieren, sie als „hellrosa Schwuchteln“ beschimpfen; Versuchen Sie mal eine Boxpuppe zu kaufen.

Das sind die Dinger, auf die man einboxen, -treten oder den Kniestoß üben kann. So eine Puppe aus Plastik, mit Sand oder Wasser zu füllendem Sockel, zu kaufen, ist überhaupt kein Problem. Das Netz ist voller Angebote. Was dabei aber auffällt: Alle dieser Puppen sind von den Gesichtszügen her Weiße.

Totgesagte leben länger

Drehen wir den Spieß mal um: So eine Boxpuppe hätte ein afrikanisches Antlitz mit Kräusellocken und ausgeprägten Lippen. Oder ein asiatisches. „Rassismus!!!“ würden die Lobbyverbände sofort hysterisch aufkreischen: „Auf unsere Ethnie darf nicht einfach so eingeprügelt werden…“ So aber dreschen Asiaten, Afrikaner, Latinos, natürlich auch Weiße, auf Boxpuppen mit militärisch kurzen, augenscheinlich blonden Haaren ein, ohne daß sich Widerstand zwischen Oslo und Bozen regt.

Bereits 1865 sagte der Edienburger Physiologe Jeffrey Mogil den Niedergang der Blonden im Jahr 2002 voraus. Kleiner Trost (auch für mich Blondin, was als überholt geltender Begriff blonder Mann bedeutet): Totgesagte leben aber offenbar doch länger.

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