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Amerika will nicht sehen

Die Rückkehr US-amerikanischer Staatsbürger nach ihrem Auslandseinsatz im Dienste der Terrororganisation IS wird derzeit heiß diskutiert. „Ist das Landesverrat?“ fragte Fox-Nachrichtensprecherin Megyn Kelly, nachdem FBI-Chef James Comey in der Sendung „60 Minuten“ die Ansicht vertreten hatte, solange ihnen die US-Staatsbürgerschaft nicht entzogen werde, „haben sie das Recht, in die USA zurückzukehren“. Seine Behörde werde ihre weiteren Schritte „sehr sorgfältig verfolgen“, versprach Comey – mindestens so sorgfältig wie die Gebrüder Tsarnaev, die am 15. April 2013 aus Treue gegenüber ihren amerikanischen Mitbürgern den Bombenanschlag auf den Boston-Marathon verübten, bei dem drei Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verwundet wurden.

Der Rechtsexperte Andrew Napolitano wies in seiner Erwiderung darauf hin, daß das Gesetz zur Stärkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren (Patriot Act) unter anderem die materielle Unterstützung terroristischer Organisationen durch Schulung, Beratung, Dienstleistungen oder Personal verbietet. „Wenn Comey weiß, daß Amerikaner für IS gekämpft haben, und gleichzeitig weiß, daß das Außenministerium IS als Terrororganisation einstuft, dann genügt dies als Indiz, um sie bei ihrer Wiedereinreise festzunehmen. Sie ins Land zu lassen und abzuwarten, was sie machen, ist reiner Wahnwitz.“

In ihrer beliebten Fernsehsendung macht Kelly kein Hehl aus ihrer Auffassung, daß amerikanische Staatsbürger der US-Regierung Treue schulden. Darauf würde ich erwidern, daß man als Amerikaner seinen Mitbürgern – Nachbarn, Kollegen, der Gemeinschaft – Loyalität schuldig ist und daß ebendiese sich in gegenseitigem Anstand und dem Verzicht auf Aggressionen ausdrückt. Die Chancen, daß ein von IS ausgebildeter Dschihad-Veteran gegen diese Gebote des friedlichen Zusammenlebens verstößt – daß er seine Landsleute einschüchtert, terrorisiert oder gar enthauptet –, stehen gut. Daher wären die USA gut beraten, ihm aufgrund seiner kriminellen Vorgeschichte und seiner religiösen Neigungen die Rückkehr zu verweigern. Das Recht, sich frei zu bewegen, ist lediglich ein künstliches positives Recht, das durch den Verstoß gegen authentische negative Rechte verwirkt wird.

Obama: „Der Islam lehrt Friedfertigkeit“

Auf die anfänglich zitierte Frage Kellys gibt es eine eindeutige Antwort: Ja, FBI-Chef Comey hat Verrat begangen – an den Menschen, die mit ihren Steuern für seinen Lebensunterhalt aufkommen.

Um beim Thema der auf US-Boden gezüchteten Dschihad-Kämpfer zu bleiben – die US-Konservativen zerbrechen sich derzeit die Köpfe darüber, wie sie einen muslimischen Schlachter aus Moore/Oklahoma klassifizieren sollen. Der dreißigjährige schwarze Fabrikarbeiter und Islam-Konvertit Alton Nolen enthauptete eine Arbeitskollegin, nachdem seine Bekehrungsversuche unter der Belegschaft von Vaughan Foods auf wenig Gegenliebe stießen. In konservativen Kreisen versucht man Nolen nun auf Biegen oder Brechen zu einem islamistischen Terroristen nach dem Vorbild von IS zu stilisieren. Mag ja sein, daß IS als Katalysator und Inspiration für diesen Mord eine Nebenrolle spielte – der ausschlaggebende Faktor aber ist ganz klar der Islam selbst. Samuel P. Huntington warnt zu Recht: „Das eigentliche Problem für den Westen ist nicht der islamische Fundamentalismus. Es ist der Islam, eine fremde Zivilisation, deren Angehörige von der Überlegenheit ihrer Kultur überzeugt und von der Unterlegenheit ihrer Macht besessen sind.“

Der amtierende Präsident läßt wie bereits sein Vorgänger keine Gelegenheit aus, dem Islam seine Solidarität zu erklären – so jüngst wieder in seiner Ansprache am 24. September vor den Vereinten Nationen: „… die USA führen weder gegenwärtig noch in Zukunft Krieg gegen den Islam. Der Islam lehrt Friedfertigkeit. Muslimische Menschen in der ganzen Welt haben nur das Ziel, ein Leben in Würde und Gerechtigkeit führen zu können. Im Verhältnis zwischen Amerika und dem Islam gibt es keinen Unterschied zwischen ‘uns’ und ‘ihnen’ – es gibt nur uns, denn Millionen muslimischer Amerikaner gehören fest zum Gefüge unseres Landes dazu.“ Die Thesen des großen Gelehrten Huntington tat er mit einem Satz ab: „Die Behauptung eines Zusammenstoßes zwischen den Kulturen weisen wir von uns.“

Der IS verstößt mit seinem Mord-Krieg keineswegs gegen den Islam

Andere westliche Gelehrte rücken derweil einige schiefe Ansichten gerade: IS verstößt mit seinem „heiligen“ Krieg keineswegs gegen islamisches Recht. Auch die Tötung von Muslimen ist im Islam nicht verboten. Wer als Muslim Ehebruch begeht, vom muslimischen Glauben abtrünnig wird oder einen anderen Muslim tötet, hat nach islamischer Auffassung das Recht auf Leben verwirkt. Und noch eine unangenehme Wahrheit: Der Islam übt eine besondere Anziehungskraft auf Menschen aus, die von Natur aus gewalttätig sind – Menschen wie den ehemaligen Knastbruder Nolen. Mit derzeit über 300.000 muslimischen Insassen, mehrheitlich Afro-Amerikaner, bieten die US-Gefängnisse einen fruchtbaren Nährboden zur Anwerbung von IS-Mitgliedern.

 

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