Öko-Wähler wohnen am teuersten

Alles im grünen Bereich

Der Begriff Klischee wird fälschlicherweise oft mit reinen Vorurteilen gleichgesetzt. Klischees sind aber aufgrund ihrer häufigen Verwendung zwar in der Regel etwas abgegriffen, sie beruhen aber meist auf den Beobachtungen sehr vieler Menschen über einen relativ langen Zeitraum.

Sonst würden das Klischee ja nicht fast jeder kennen und verstehen, und es hätte in der breiten Masse keinerlei Überlebenschance. Ein Klischee, das keiner mehr kennt, hat als solches ausgedient. Unfair oder gänzlich unwahr ist das Klischee allenfalls im Einzelfall. Die klischeebehaftete Gruppe hat sich ihre Behaftung dagegen meist redlich oder auch unredlich verdient. Ein „schlimmes Klischee“ ist wie ein guter Witz. Ihm liegt fast immer ein Fünkchen Wahrheit zu Grunde. Oft auch mehr als nur ein Fünkchen.

In der hübschen Altbauwohnung ist Multikulti ganz weit weg

Ein Paradebeispiel hierfür ist das Klischee vom elitären Grünen-Wähler, der Multikulti predigt, selbst aber im ziemlich homogenen deutschen Besserverdiener-Viertel lebt. Wie viel Wahrheit speziell in diesem Klischee steckt, hat jetzt eine aktuelle Analyse der Immobilien-Kaufangebote in Berlin gezeigt. Die teuersten Häuser und Wohnungen gibt es überall da, wo die Grünen regieren.

In der teuer sanierten Altbauwohnung läßt es sich eben viel schöner von der kulturellen Vielfalt durch orientalische und afrikanische Masseneinwanderung träumen, wenn nicht ständig die häßliche Realität in Form von Gewalt, Vermüllung und Pöbeleien an die frisch abgeschliffene Holztür klopft. Mit der „Mitte“ ist in Berlin Mitte daher auch alles in Ordnung. Die Gefahr durch Rechtspopulisten ist hier genauso weit weg, wie die Gefahr durch den Islamismus.

Wobei ersterer natürlich dennoch täglich neu bekämpft werden muß. Dafür geht die sozial engagierte Grünen-Wählerin auch schon mal auf die Straße. In ihrem behüteten „Heimat-Kiez“ kann sie das auch völlig angstfrei. Mancherorts sogar noch nachts.

Willkommenskultur muß man sich leisten können

Die drastische Veränderung durch die aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Flüchtlinge, auf die sich Katrin Göring-Eckardt einst so gefreut hat, ist in den grünen Oasen des alten liberalen Deutschlands noch nicht angekommen. Weshalb die gute Laune hier noch immer gut, und die Begeisterung für die neue „Vielfalt“ weiterhin ungebrochen hoch ist.

„Hier bin ich Gutmensch, hier darf ichs sein“, denkt sich der nachhaltig grünwählende Gesellschaftsarchitekt und schickt seine Kinder ganz unbesorgt auf eine „Schule ohne Rassismus“ und fast ohne ausländische Schüler. Sollen doch die Kevins und Justins in den Wohngegenden der gesellschaftlich abgehängten und frustrierten AfD-Wähler sich auf dem Schulhof das Smartphone klauen lassen.

Sollen sich die Töchter der bildungsfernen Nazi-Eltern im Plattenbau ruhig überlegen, ob sie in der Schule künftig lieber Kopftuch tragen, um sich vor den sexuellen Übergriffen ihrer neuen Mitschüler zu schützen. Die Kinder der linksgrünen Elite haben da echt besseres zu tun. Sie müssen in der Welt rumreisen, um ihren Horizont zu erweitern, an Kulturfesten und Konzerten für mehr Toleranz teilnehmen, und freitags natürlich zur Klimaschutz-Demo gehen. Deutschland könne sich die Aufnahme der vielen Flüchtlinge wirklich leisten, weil es so ein reiches Land sei, hört man aus Kreisen der Grünen immer wieder. Spätestens jetzt wissen wir auch wie das gemeint ist.

Nikolaiviertel in Berlin-Mitte: Reiche Grünen-Wähler wohnen in den teuersten Vierteln Foto: picture alliance / Arco Images GmbH

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