AFD Sachsen Wir Frauen brauchen keine Quote!
Tugce Albayrak
Sarg mit der getöteten Studentin Tugce Albayrak Foto: picture alliance / dpa

Ausländergewalt
 

Angriff auf uns alle

Tuğçe Albayrak, die von einem muslimischen jungen Mann mit serbischem Paß brutal erschlagene Lehramtsstudentin türkischer Herkunft, ist zum Symbol geworden. Ihr Tod wühlt Deutschland auf, weil er ein schneidendes Licht auf die durch Einwanderung geschaffenen gesellschaftlichen Brüche und Widersprüche wirft.

Die junge Frau, die sich in dieses Land integriert, seine Werte übernommen und verteidigt sowie ihre Zivilcourage mit dem Leben bezahlt hat, starb von der Hand eines polizeibekannten Intensivtäters aus demselben Kulturkreis, der all dies verweigert und verachtet und dafür mit grenzenloser Nachsicht belohnt und durch Wegschauen ermuntert wurde. Tuğçe Albayrak ist deshalb nicht einfach Opfer eines Kriminellen – sie ist zugleich Opfer einer ideologisch irregeleiteten Einwanderungs- und Integrationspolitik.

Fortgeschriebener Widerspruch durch die offizielle Politik

Dieser Widerspruch ist den zahllosen Deutschen wohl bewußt, die sich mit Familie, Verwandten und Freunden der ermordeten türkischen Studentin in Mahnwachen und Trauerkundgebungen eingereiht und die Online-Petition unterzeichnet haben, die fordert, Tuğçe Albayrak ebenso wie dem von zwei Deutschen totgeprügelten Münchner Unternehmer Dominik Brunner postum das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Er wird sichtbar in dem Aufbegehren hier lebender Serben, die sich dagegen verwahren, daß der Täter Sanel M. – dem politisch korrekten Sprachgebrauch folgend, der ethnisch-kulturelle Unterschiede leugnet und allein das Formalkriterium der Staatsangehörigkeit zugrunde legt – in den Medien als „Serbe“ beschrieben wird. Obwohl er dem Namen und der Abstammung aus dem Sandžak nach unschwer als albanischer oder bosniakischer Muslim zu erkennen ist.

Fortgeschrieben wird der Widerspruch durch die Reaktion der offiziellen Politik. Nicht weil sie, bis hinauf zum Bundespräsidenten, der Ermordeten und ihren Angehörigen Respekt und Anteilnahme erweist, sondern weil sie diese Selbstverständlichkeit so vielen anderen verweigert, die in Deutschland unter ganz ähnlichen Umständen ermordet werden.

Man darf nicht über den Tod von Daniel S. schweigen

Man kann nicht über Tuğçe Albayraks gewaltsamen Tod vor einem Schnellrestaurant in Offenbach reden und von Daniel S. und Kirchweyhe schweigen. Beide wurden von gewalttätigen muslimischen Jungimmigranten umgebracht, die sich stark fühlten in Gesellschaft ihrer Gang. In beiden Fällen gossen die „Freunde“ des Täters in den sozialen Medien noch Spott aus über das Opfer – „ein Nazi weniger“, jubelten die Unterstützer des Mörders von Daniel S.; „kann schon mal passieren“, wenn eine Frau sich „in Männerangelegenheiten“ einmische und „die Ehre beschmutzt“, lassen die Unterstützer von Sanel M. verlauten.

Der Unterschied: Wenn das Opfer „nur“ ein ethnischer Deutscher ist, die Täter aber nicht, gibt es keine Kondolenzbriefe vom Bundespräsidenten und Solidaritätsbesuche von Politikern. Dann stehen selbst die Trauerkundgebungen unter „Nazi“- und „Rechtsextremismus“-Verdacht, werden unterbunden und mit obrigkeitlich inszenierten „Kampf gegen Rechts“-Veranstaltungen ins groteske Gegenteil verzerrt. So geschehen in Kirchweyhe, vor gerade mal anderthalb Jahren.

Tabuthema Haß auf alles Deutsche und Westliche

Soll der Tod der jungen Frau nicht umsonst gewesen sein und die Reaktion darauf sich nicht in folgenlosen Ritualen erschöpfen, müssen wir über dieses Tabuthema sprechen: den Haß einer muslimisch-orientalischen Jungmänner-Subkultur auf alles Deutsche und Westliche, der gewaltbereit und zahlenstark in den Parallelgesellschaften brodelt, nicht nur, aber vor allem in Großstädten wie dem Einwanderungs-Hauptziel Offenbach. Ein Haß, der immer wieder junge deutsche Männer tötet, ohne groß Schlagzeilen zu machen – von einem „schleichenden Genozid“ spricht Akif Pirinçci, der aus der Türkei stammende Schriftsteller; ein Haß, der letztlich auch Tuğçe Albayrak getötet hat, die zu diesem Land gehören wollte.

„Sie hassen alles. Deutsche sind für sie Kartoffeln“, sagt Aykut Anhan, der sich als Rapper „Haftbefehl“ nennt, weil er sich in seiner ersten Karriere als Drogendealer einem solchen durch die Flucht nach Istanbul entzogen hat, über die „16jährigen Offenbacher“ dieses Milieus. Er muß es wissen, er verherrlicht eben dieses Milieu in seinen Texten und wird dafür nicht etwa wegen Volksverhetzung belangt, sondern als Medienliebling in Feuilleton und Fernsehen herumgereicht. Für den Mörder Tuğçe Albayraks war er ein Idol, mit dem jener stolz vor der Kamera posierte.

Kein „Einzelfall“ von „Jugendgewalt“ oder „Frauenfeindlichkeit“

Der tödliche Angriff auf Tuğçe Albayrak ist vor diesem Hintergrund kein „Einzelfall“ von „Jugendgewalt“ oder „Frauenfeindlichkeit“, wie die ideologischen Beschwichtiger nicht nur im hessischen Landtag schon wieder ihre falschen Fährten legen. Er ist auch Ausfluß des Hasses von Integrationsverweigerern auf Integrierte und damit ein Angriff auf unser Gemeinwesen, auf uns alle.

Die kulturellen Bruchlinien, die dieser Angriff gnadenlos offenlegt, werden von der paternalistischen Attitüde von politisch-medialer Klasse und Integrationsindustrie, die Ausländer pauschal als bedauernswerte Opfer der Gesellschaft bevormunden und den Einheimischen stereotyp die Schuld für jedes Negativ-Phänomen zuschieben, nicht überwunden, sondern vertieft. Tuğçe Albayrak brauchte offensichtlich keinen Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt, um Lehrerin werden zu wollen, sondern den Willen, etwas zu erreichen und dieses Land und seine Werte anzunehmen.

Sanel M. und seinesgleichen brauchen ebenfalls nicht noch mehr sozialarbeiterliche Zuwendung, sondern strenge Richter, die ihnen rechtzeitig in ihrer kriminellen Karriere einen Schuß vor den Bug setzen, bevor sie jemanden töten, und notfalls ein klares Stoppschild: Akzeptiere dieses Land, seine Regeln und Gesetze, oder verlasse es. Tuğçe Albayrak, Daniel S. und viele andere könnten vielleicht noch leben, herrschten in der deutschen Ausländerpolitik Realismus und Rechtstreue statt Multikulti-Ideologie und Selbstverleugnung.

JF 50/14