Der Rechtsstaat versagt

Zweimal innerhalb weniger Wochen sind Vorträge von General a.D. Reinhard Günzel vor Verbindungsstudenten durch gewaltbereite und gewalttätige Linksextremisten gestört worden (siehe Seite 7). Jüngst in Dresden, vor kurzem in Göttingen: Dort wurden Günzel und die Veranstalter durch Wurfgeschosse und Fausthiebe verletzt, hier in den betreffenden Verbindungshäusern mit Steinwürfen Fensterscheiben zerstört. Zwar können sich die selbsternannten "Antifaschisten" bei ihren Aktionen dank Rückendeckung in der Anonymität verbergen, die Verantwortlichen sind aber dennoch auszumachen. War es in Dresden die Antifaschistische Hochschulgruppe der Technischen Universität, so in Göttingen ein Bündnis linker Fachschaften und Basisgruppen samt Unterstützung durch einen PDS-Ratsherrn, der offen zur "Störung" der Veranstaltung aufrief.

Hier wie da sind die Initiatoren der Aktionen, aus denen heraus dann die Gewalt verübt wird, also bekannt, die Verantwortlichen könnten benannt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dennoch verlaufen die Ermittlungen der Polizei meist ergebnislos. Empörung in der Presse? Solidarität mit den Attackierten? – Fehlanzeige! Statt dessen eine große Koalition der Verharmloser. Gewalt von links ist kein Thema für einen "Aufstand der Anständigen". Bei den vom linken Mob Heimgesuchten bleibt dann ein Gefühl von Ohnmacht zurück, gepaart mit der Neigung zur Larmoyanz. Es ist an der Zeit, daß auch die Bürgerlichen hierzulande Alternativen zu diesem Verhalten entwerfen, um der Antifa zukünftig offensiv zu begegnen.

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