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D-Day für den Islam

Einen „D-Day im Kampf gegen den Terror“ verspricht Außenminister Fischer für den Fall eines türkischen EU-Beitritts. Nun ist der Weltstaatsmann ohne Schulabschluß bekannt für halbgebildete, zuweilen absurde historische Analogien. Man erinnere sich an das Gerede vom „zweiten Auschwitz“, das als Rechtfertigung der Kosovo-Intervention diente. Fischers Formel vom „D-Day“ ist ein zweischneidiges Schwert. Niemand kann garantieren, ob der Islam durch den Beitritt der Türkei wirklich gezähmt wird. Oder ob nicht der Bosporus zum Einfallstor für gewaltbereite Fanatiker wird. Kein Islamist wird – gerührt ob der Dummheit rot-grüner Traumtänzer und EU-Erweiterer – den Dschihad gegen den verhaßten Westen aufgeben. Mit der Aufnahme der Türkei bekäme die EU eine gefährlich offene Flanke. Eine schillernde Figur im türkischen EU-Poker ist Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Er, der noch 1998 Minarette in Bajonette verwandeln wollte und 1997 als Mitautor eines Pamphlets die „Ausrottung aller Juden und den Kampf gegen den Westen“ forderte, ist nun Liebling aller Freunde des „Dialogs der Kulturen“. Die Frage ist: Will er die Türkei europäisieren oder Europa türkisieren bzw. islamisieren? Skeptisch stimmt, daß seine AKP-Regierung alle Auslandsvertretungen anwies, mit der größten islamistischen Vereinigung in Deutschland, Milli Görüs (IGMG), zu kooperieren. Ankaras EU-Beitritt nach Erdogans Wunsch würde nicht zu einer Schwächung, sondern zu einer Stärkung des Islamismus in Europa beitragen. Die Landung hat begonnen.

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