Klare Worte

Das war deutlich: Die Katholische Kirche unter Papst Johannes Paul II. hat die sogenannte Homo-Ehe als unmoralisch und als schwere Bedrohung für die Gesellschaft verurteilt. Katholische Politiker werden zum Widerstand aufgerufen. Das Dokument der vom deutschen Kardinal Joseph Ratzinger geleiteten Glaubenskongregation fordert sie unmißverständlich auf, gegen die Legalisierung eheähnlicher Formen des Zusammenlebens zwischen Homosexuellen zu stimmen, beziehungsweise die Aufhebung solcher Gesetze anzustreben. Die Begründung deckt sich mit dem, was die Kirche schon immer lehrt: Die Ehe zwischen Mann und Frau, die offen bleiben muß für neues Leben, ist heilig, während homosexuelle Handlungen gegen das Moralgesetz verstoßen. Die Homo-Lobby indes läuft empört Sturm gegen solch unmißverständlichen Aussagen – sie seien „an Dreistigkeit kaum zu überbieten“. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland sieht seine Klientel diskriminiert. Er fordert die Katholische Kirche auf, sie solle sich auf Gottesdienst und Seelsorge beschränken. Jene freilich versteht sich weniger als Ritual-Dienstleister, sondern als moralische Instanz. Ihr Engagement richtet sich nicht nur gegen die zunehmende Dekadenz des einstmals christlichen Abendlandes – Teile des katholischen Klerus eingeschlossen. Ihr Eintreten für die richtige und wahre Familie ist sogar existentiell für den Fortbestand des deutschen Volkes, dessen demographische Grundlagen gerade wegzubrechen drohen. Wer Augen hat zu sehen, der sieht das – auch wenn er nicht katholisch ist.

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