Trotz Ablehnung

Kein Platz im Abschiebeknast: Georgier stellt neuen Asylantrag

BERLIN. Ein abgelehnter, krimineller Asylbewerber, dessen Abschiebung wegen Platzmangels im Gefängnis scheiterte, hat einen neuen Asylantrag gestellt und kann nun möglicherweise in Deutschland bleiben. Der Georgier Nodari T. hatte 2016 in Bayern erfolglos Asyl beantragt, berichtete die Bild-Zeitung.

Kurz vor seiner Abschiebung tauchte er unter. Später wurde er wegen Sachbeschädigung inhaftiert. Ein erneuter Abschiebeversuch scheiterte Ende Februar, weil es in Deutschland keinen freien Platz mehr in einer Abschiebehaftanstalt gegeben habe, berichtete die Zeitung weiter.

Mit der Vorgabe, sich in den kommenden Tagen freiwillig zur Abschiebung zu melden, wurde Nodari T. dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Bild-Informationen stellte er am 26. Februar beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Berliner Stadtteil Wilmersdorf einen neuen Asylantrag. Durch den Folgeantrag könnte seine Abschiebung nun ausgesetzt werden. (tb)

Abschiebung gescheitert Foto: picture alliance/dpa

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