Mitglieder von Greenpeace verteilten im Juni gelbe Farbe auf der Fahrbahn rund um die Siegessäule in Berlin (Archivbild) Foto: picture allicance / dpa
Umweltschützer behindern Verkehr in Berlin

Greenpeace erntet nach Farbaktion Shitstorm

BERLIN. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat mit einer Farbaktion an der Berliner Siegessäule am Dienstag morgen für breite Empörung gesorgt. Um für Sonnenenergie zu werben, hatten Mitglieder der Organisation 3.000 Liter gelber Farbe auf der Fahrbahn verteilt. Verkehrsteilnehmer zeigten sich davon alles andere als begeistert.

In den sozialen Netzwerken steigerte sich die Empörung binnen kurzer Zeit zu einem Shitstorm. So seien Motorrad- und Radfahrer auf der rutschigen Fahrbahn ins Straucheln geraten. Zudem habe sich die Farbe entgegen der Ankündigung von Greenpeace als nicht leicht abwaschbar erwiesen.

Protest gegen Kohleenergie

Die Umweltschützer kommentierten die Aktion, die ein „farbenfroher Gruß an die Kohlekommission“ sein sollte auf der Plattform Twitter mit der Losung„Laßt die Sonne rein“. Greenpeace setzt sich für einen Ausstieg aus der Kohleenergie ein. Zur Zeit tagt die Kohlekommission der Bundesregierung, um über ein Ende der Kohlewirtschaft zu beraten.

 

Unterdessen hat die Polizei Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (ag)

 

Mitglieder von Greenpeace verteilten im Juni gelbe Farbe auf der Fahrbahn rund um die Siegessäule in Berlin (Archivbild) Foto: picture allicance / dpa

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