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Rußland-Sanktionen: AfD-Vize Gauland warnt vor Spaltung der Partei

In der Alternative für Deutschland (AfD) gibt es Streit über die Rußlandpolitik der Partei. Hintergrund ist die Zustimmung einiger EU-Abgeordneter der AfD, darunter Parteichef Bernd Lucke, zu einer rußlandkritischen Resolution. Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT (JF) reagierte Partei-Vize Alexander Gauland empört und warnte vor einer Spaltung der AfD.

 

„Über diesen Vorgang werden wir reden müssen. Ich halte die Abstimmung für völlig falsch und empfinde sie als sehr unloyal gegenüber der Parteibasis“, sagte Gauland der JF. Auf dem Bundesparteitag in Erfurt sei eindeutig beschlossen worden, daß die AfD keinen Sanktionen gegen Rußland zustimmen werde, erinnerte der AfD-Vize. Er sei über den Vorgang so verärgert, daß er kurzzeitig überlegt habe, die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl in Brandenburg niederzulegen. „Ich wollte meinen Verband dann aber nicht so wenige Wochen vor der Wahl im Stich lassen.“

 

Gauland warnte davor, daß es in der Zukunft zu ähnlichen Situationen kommen könnte. Sollten beispielsweise die EU-Abgeordneten der AfD für das Freihandelsabkommen mit den USA oder den Beitritt der Türkei zur EU stimmen, hätte die Partei ein „sehr ernstes Problem“. Dann könne es zur Spaltung der AfD kommen. „Und die kann keiner von uns wollen.“

 

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