Benetton-Pullover ohne Tierquälerei

Kommt Post von der international agierenden Tierrechts-organisation People for the Ethical Treatment of Animals (Peta), so wird einem mit Sicherheit wieder vor Augen geführt, wie Menschen den Tieren die Hölle bereiten: mit Pelztierzucht, Tierversuchsanlagen, Massentierhaltung oder Zirkusdressur. Zuletzt ging es aber um freilebende Merino-Schafe in Australien. Die Probleme fangen damit an, daß diese überzüchtete spanische Rasse eine faltige Haut aufweist, damit darauf mehr Wolle wächst. Den Tieren wird es dann zu warm; im Genitalbereich werden sie auch schmutzig. Es bilden sich Maden, die beginnen, die Tiere lebendig aufzufressen. Davon haben auch die Farmer nichts. Also holen sie die Heckenschere heraus und schneiden damit aus dem jeweiligen Schaf nahe der Genitalien ganze Fleischstücke heraus. Das geschieht alles ohne Betäubung. Wenn man die Beweisaufnahmen anschaut, kann einem das Tragen von Wollpullovern schon verleidet werden. Das ist wiederum das letzte, was Verkäufer von Wollkleidung gebrauchen können. Also beteiligt sich Benetton an der Einführung einer neuen Wollmarke, die die Australian Wool Growers Association (AWGA) und Peta ausgehandelt haben. Man kann diese Information nur an die Kunden weitergeben und hoffen, daß sie auch unter ethischen Aspekten ihren Einkauf für die Wintersaison erledigen. Besser wäre es allerdings, in Australien würde diese Quälerei an den Schafen für unzulässig erklärt und eingestellt. Diese Forderung wiederum kann man nur an die Adresse der australischen Botschafterin in Deutschland richten: Pamela Jean Fayle, Wallstraße 76-79, 10179 Berlin. Immerhin ist Australien weltweit der Hauptproduzent von Schafwolle.

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