Joachim Kuhs

 

Eva Wagner-Pasquier, Theater-Managerin

Wo möchten Sie am liebsten sein?

Wo ich bin.

Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

Für einen Anruf unseres Sohnes.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Eine Landschaft, die man sieht, wenn man die Augen schließt. Im Gewirr freundliche Stimmen zu erkennen.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Menschen.

Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben?

Ein breites Spektrum an menschlichen Erfahrungen.

Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt?

Ich lese vorwiegend Biographien und lasse mich am liebsten von integren Menschen beraten. Bücher sind zuverlässige Freunde, sie begleiten einen durch das Leben und sind immer da, wenn man sie braucht.

Welche Musik mögen Sie?

Fast alle. Es hängt von der Stimmung ab. Ich würde aber Mozart und Elvis vermissen, wenn es sie nicht gäbe.

Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen?

Die gegenwärtige Wahrnehmung, wie unsere Welt immer näher rückt und die Feststellung, wie in vielen Teilen die Uhren trotzdem anders ticken.

Was möchten Sie verändern?

Dieses Paradox mit meinem bescheidenen Beitrag zu überbrücken helfen. Musik und Bühne sorgen für geistigen Anreiz und eignen sich auch dafür.

Woran glauben Sie?

Toleranz, Respekt und Beispiel.

Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben?

Diese drei in beliebiger Reihenfolge und etwas Humor dazu, vor allem auf eigene Kosten.

Welche Bedeutung hat der Tod für Sie?

Er hilft, alles auf dieser Welt zu relativieren, und gibt Mut, mehr zu wagen.

Eva Wagner-Pasquier, 63, ist seit September 2008 designierte Leiterin der Bayreuther Festspiele zusammen mit Ihrer Halbschwester Katharina Wagner.

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