Peter Hild, Militärhistoriker

Wo möchten Sie am liebsten sein? Am Jupiter-Tempel von Cumae. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Wenn ein Freund Hilfe braucht. Was bedeutet Heimat für Sie? Die Nibelugen-Heimat des Odenwaldes, mein deutsches Vaterland und das christliche Abendland. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Liebe und ehrenhaftes Gedenken. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Mitmenschlichkeit, den christlichen Glauben, Protestantismus in doppelter Hinsicht. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Die Werke des jung gefallenen Dichters Theodor Körner. Welche Musik mögen Sie? Fast alles außer Jazz und Country, besonders aber Bach, Liszt und Bizet. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Urknall, Christi Geburt, Luthers Courage. Was möchten Sie verändern? Daß man wieder sein Land lieben kann – ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Woran glauben Sie? An die Lehren von Jesus Christus, an die Liebe und die Wahrheit, die uns frei macht. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Glaube, Liebe, Hoffnung. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Das Wiedersehen mit geliebten Menschen. Peter Hild , 34, ist Militärhistoriker und wissenschaftlicher Leiter einer entstehenden Gedächtnisstätte für die zivilen deutschen Kriegstoten und leitet ehrenamtlich eine deutsch-russische Kriegsvermißtensuchgruppe. Bis zum Ausscheiden des Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann war Hild dessen Persönlicher Referent und Büroleiter im Reichstag. 1997 wurde er von Bundespräsident Roman Herzog für sein Bemühen um die Völkerverständigung in Ost- und Mitteleuropa mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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