Alexander Gauland, Publizist

Wo möchten Sie am liebsten sein? Wo ich jetzt bin. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für Möbel des preußischen Klassizismus. Was bedeutet Heimat für Sie? Geborgenheit in überschaubaren Verhältnissen. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Daß es den liebsten Menschen um mich herum gutgeht. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Was ich heute bin. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Duff Cooper: „Talleyrand“. Welche Musik mögen Sie? Mozart. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Die Geburt des Monotheismus. Was möchten Sie verändern? Nichts, es gibt genügend andere, die verändern wollen. Woran glauben Sie? An die Kraft der Geschichte. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Alle angesammelten Lebenserfahrungen, wie Edmund Burke meint. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ein entscheidender Einschnitt. Wie entscheidend, werde ich sehen, wenn es soweit ist. Dr. jur. Alexander Gauland , 65, war bis zum Juni 2005 Herausgeber der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der führenden Tageszeitung in Brandenburg. Zuvor leitete der 1941 in Chemnitz geborene Publizist und Jurist von 1987-1991 als Staatssekretär die hessische Staatskanzlei. Wichtigste Veröffentlichungen: „Anleitung zum Konservativsein“ (DVA, 2002), „Helmut Kohl. Ein Prinzip“ (Rowohlt, 1994), „Was ist Konservativismus?“ (Eichborn, 1991).

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