Stille(s) Wasser

Stille Wasser sind bekanntlich tief. Kaum ist Nadine Dühring, unsere gute Fee vom Empfang, im Urlaub, da macht ihr Platz dennoch von sich reden. Nicht nur im praktischen Sinn – in der Zwischenzeit wird sie von Yeliz Bittermann vertreten -, sondern auch im übertragenen. So steht dort seit neuestem ein „Aqua Vital Cooler Public Steel“, zu gut deutsch: ein sogenannter Wasserspender. Er kam quasi über Nacht, niemand weiß woher. Wahrscheinlich sperren wir ihn demnächst in die Rubrik „Sprachpranger“ – bis er mit der Sprache herausrückt. Stetes Wasser, sagt ein altes Sprichwort, höhlt den Stein – nur bei uns nicht, schließlich haben wir das Wohl unseres Chefredakteurs im Blick. Von diesem ging die Anschaffung nämlich nicht aus, dabei wäre sie aus Gründen der Kostenreduktion nur zu verständlich. Schließlich übersteigt der tägliche Verbrauch an Mineralwasserflaschen das Maß gesunder Wirtschaftlichkeit. Vielleicht gaben aber auch Dreharbeiten den Anlaß, die gerade vor unserer Haustür beendet worden sind: ein Spielfilm der ARD unter dem Arbeitstitel „Die Zeit ist reif“. Apropos: auch unsere Redaktion, die täglich sich die Köpfe über Deutschlands Zukunft zerschlägt, ist reif. Natürlich für die Insel. Nur an Jamaika, da scheiden sich die Geister. Christian Dorn

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