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Die gute Nachricht

Es gibt journalistische Faustregeln, die jedem in diesem Metier nur zu vertraut sind. Und doch sind sie manchmal zu hinterfragen. Neben dem Leitsatz, dem- zufolge nichts älter sei als die Zeitung von gestern, ist das Motto „Only bad news are good news“ weit verbreitet. Dies führt allerdings auch dazu, daß eine mit schlechten Nachrichten gefüllte Zeitung beim Leser am Ende womöglich nur noch Depressionen auszulösen vermag. Das wiederum veranlaßte kürzlich einen unserer Leser von uns, die Zeitung überhaupt nicht mehr in die Hand zu nehmen, weil so viele Katastrophenmeldungen gar nicht mehr zu verarbeiten seien, ohne selber dabei Schaden zu nehmen. Es ist ein Dilemma: Denn natürlich gehört zum Wesen des Journalismus, über die Skandale in einer Gesellschaft zu informieren und zu versuchen, aufklärerisch tätig zu werden. Dabei steht der Begriff „Aufklärung“ nicht nur für das Kantsche Verständnis, demzufolge Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit sei, sondern auch für den investigativen Aspekt der Arbeit. Zugegeben, auch die Begriffswelt des NKWD bediente sich hier. „Was tun?“, so fragte einst Lenin – und fand keine befriedigende Antwort. Wir werden uns indessen um eine solche bemühen. Christian Dorn

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