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Streit um Mahnmal: Lieberknecht kritisiert Anti-Höcke-Aktion

Thüringens frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Aktion des Zentrums für politische Schönheit (ZPS) gegen den AfD-Fraktionschef Björn Höcke und dessen Familie verurteilt. „So eine Aktion vor dem Wohnhaus eines Politikers, der auch noch kleine Kinder hat, oder irgendeines Menschen, hat dort nichts zu suchen“, sagte die CDU-Politikerin der Wochenzeitung Junge Freiheit.

„Klar ist natürlich, daß ich die kruden Ideen des Herrn Höcke politisch ablehne. Aber unabhängig von einem politischen Streit sind wir doch alle aufgerufen, uns im demokratischen Rahmen auseinanderzusetzen. Das heißt im Parlament oder über die Medien. Niemals dürfen dabei eine ganze Familie oder gar Kinder zu Leidtragenden werden.“

Das ZPS hatte in der vergangenen Woche einen Nachbau des Holocaust-Mahnmals vor dem Wohnhaus Höckes enthüllt. Während der Aufstellung des Mahnmals hatten Mitglieder des Zentrums den AfD-Politiker und dessen Familie nach eigenen Angaben über Monate hinweg ausspioniert.

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