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Bernd Kölmel greift Gauland und Höcke scharf an

Nachdem sich der konservative Flügel der Partei am Wochenende mit der „Erfurter Resolution“ zu Wort gemeldet hatte, antworteten nun Vertreter des liberalen Flügels mit einer „Deutschland Resolution“.

Gegenüber der Wochenzeitung Junge Freiheit begründete der AfD-Europaabgeordnete Bernd Kölmel den Schritt damit, daß er „fassungslos bis entsetzt“ auf die „Erfurter Resolution“ reagiert habe. „Und das ging auch vielen Parteifreunden so. Deswegen haben wir uns gesagt, das kann man nicht unbeantwortet lassen. Wir haben unsere AfD mit einer klaren politischen Verortung und eindeutigen Positionen gegründet. Wenn nun einige Leute im nachhinein meinen, der Partei einen anderen Stempel aufdrücken zu könne, dann wollen wir das nicht so hinnehmen. Also habe ich mit Ulrike Trebesius die Initiative zur ‘Deutschland-Resolution’ ergriffen.“

Kölmel hält Gauland, aber auch Höcke und dem Landeschef von Sachsen-Anhalt, Andé Poggenburg, vor, sich außerhalb des Spektrums zu befinden, das den Kern der AfD vertrete. „Sie sind mittlerweile allenfalls am Rand der AfD verortet. Entweder sie kehren zum Kern der Partei zurück, oder aber sie sollten andere Konsequenzen ziehen“, forderte der EU-Abgeordnete gegenüber der JF.

Von den Mitgliedern der AfD erwarte er, daß sie sich nun zwischen den beiden Positionen der zwei Resolutionen entschieden. „Eine Partei lebt von ihren Mitgliedern und diese sollen nun deutlich machen, was sie für richtig halten. Und ich hoffe, daß der überwiegende Teil von ihnen unsere Position teilt.“

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