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DDR-Unrecht: AfD wirft Ramelow Herumlavieren vor

Der thüringische Landes- und Fraktionschef der Alternative für Deutschland (AfD), Björn Höcke, hat dem Linkspartei-Politiker Bodo Ramelow vorgeworfen, in der Frage über das in der DDR begangene Unrecht „herumzulavieren“. Ramelow sei in der schwierigen Situation, „den Spagat meistern zu müssen, sich als seriöser Staatsmann für das Amt des Ministerpräsidenten zu präsentieren und gleichzeitig den Befindlichkeiten seiner Partei gerecht zu werden“, sagte Höcke gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. „Natürlich waren Stasi und Gestapo gleichgeartete Institutionen, wenn auch der Gestapo ungleich mehr Menschen zum Opfer gefallen sind. Aber das ändert nichts am Charakter der Stasi“, betonte Höcke.

SPD und Grünen warf der AfD-Chef vor, sich aus Rücksicht über eine mögliche Koalition mit der Linkspartei in der Debatte über die Verbrechen in der DDR auffallend ruhig zu verhalten. In den vergangenen Wochen habe man von den beiden Parteien in dieser Frage nicht viel gehört. Er forderte SPD und Grüne daher auf, der Linkspartei und Ramelow klare Vorgaben zu machen, „damit diese ihr Unrechtsbewußtsein schärfen“.

Redaktionen: Den Artikel „Ramelow rudert nach Stasi-Gestapo-Vergleich zurück“ lesen Sie hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/ramelow-rudert-nach-stasi-gestapo-vergleich-zurueck/

 

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