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Walter Krämer: „Ich sehe die AfD bequem im Bundestag!“

BERLIN/DORTMUND. „Jeder Bürger muß verstehen, wie uns diese Euro-Rettung um unseren Wohlstand und um unsere Ersparnisse bringt“, erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer, der den deutschlandweiten Ökonomen-Protest gegen die Euro-Rettung der Kanzlerin angestoßen hat, im Interview mit der morgen in Berlin erscheinenden Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Direkt nach der Bundestagswahl werde es einen Schuldenschnitt und weitere Rettungspakete für Griechenland geben. Diese werde Athen ebensowenig zurückzahlen können, wie die anderen Krisenländer. Die Geldverleiher – also indirekt auch der deutsche Steuerzahler und Sparer – seien ihre Gelder dann los. Hinzu kämen Haftungsausfälle für „ausländische Pleitebanken“, negative Realzinsen und die Inflation. „Alle vier Punkte zusammen sorgen dafür, daß am Ende der deutsche Sparer und Steuerzahler den größten Teil der Zeche zahlt“, so Krämer.

Optimistisch äußert sich der Dortmunder Bestsellerautor zu den Wahlchancen der Euro-kritischen Partei „Alternative für Deutschland“: „Die AfD wird aus dem Reservoir der Nichtwähler und aktuell noch Unentschlossenen genug Stimmen mobilisieren. Ich sehe sie bequem im Bundestag!“

Redaktionen: Das Interview mit Walter Krämer schicken wir Ihnen gern zu. Schreiben Sie an: presse@jungefreiheit.de

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