Joachim Kuhs
Münchner U-Bahn
Münchner U-Bahn (Symbolbild): Milde Strafen für Gewalttäter aus Afghanistan Foto: picture alliance / Markus C. Hurek

Übergriffe auf ältere Fahrgäste
 

Münchner U-Bahn-Pöbler wieder auf freiem Fuß

MÜNCHEN. Drei kriminelle Asylbewerber aus Afghanistan, die mehrere ältere Fahrgäste der Münchner U-Bahn drangsalierten, sind wieder auf freiem Fuß. Lachend verließen Fardin A., Haroon H. und Rahimi A. den Saal des Münchner Amtsgerichtes, berichtet Bild. Sämtliche Täter leben schon seit Jahren als geduldete afghanische Flüchtlinge in Deutschland. Fardin A. und Haroon H. seien bereits früher wegen Diebstahls verurteilt worden.

Bekannt wurde der Fall, weil ein Fahrgast die Pöbeleien des Trios vom 30. Januar auf Video aufnahm und im Internet veröffentlichte. Daraufhin überführte die Münchner Polizei die Täter. Unter anderem hatten die Afghanen mehrere Rentner beschimpft und vor ihnen ausgespuckt. Einer der Täter nahm einer gehbehinderten Frau die Krücken weg und berührte sie unsittlich. Ein Rentner wurde gewürgt. Vor Gericht entschuldigten sich die Täter. Sie seien zu dieser Zeit stark betrunken gewesen.

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Während der 25 Jahre alte Rahimi eine Geldstrafe von 475 Euro zahlen soll, wurden die 19 beziehungsweise 20 Jahre alten Haroon und Fardin zu vier Wochen Jugendstrafe verurteilt. Verteidiger Christian Gerber betonte: „Das war kein ausländerspezifischer Übergriff.“ Da die Zeit in der Untersuchungshaft angerechnet wurde, konnten die Täter den Saal freien Fußes verlassen. „Ich denke, daß die U-Haft alle drei wachgerüttelt hat“, zeigte sich der Staatsanwalt vom Urteil erfreut. (FA)

Münchner U-Bahn (Symbolbild): Milde Strafen für Gewalttäter aus Afghanistan Foto: picture alliance / Markus C. Hurek
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