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Wegen Bundeswehrwerbung
 

Linksextremisten attackieren Berliner Linienbus

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Linksextreme Aufruf zum Protest gegen das Gefechtsübungszentrum des Heers bei Magdeburg Foto: Indymedia.linksunten

BERLIN. Linksextremisten haben in Berlin einen Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angegriffen, weil dieser mit Werbung für die Bundeswehr bedruckt war.

Laut Polizei zwangen zwei Vermummte den Bus im Stadtteil Kreuzberg zum Halt, indem sie ein Transparent mit dem Aufdruck „Keine Zukunft für Berufsmörder – Armeewerbung stoppen“ über die Straße entrollten und ihn so an der Weiterfahrt hinderten. Sechs weitere Linksextremisten besprühten das Fahrzeug daraufhin mit Parolen wie „Nie Krieg, nein“ und beklebten es mit Flugzetteln, auf denen zum Protest gegen das Gefechtsübungszentrum des Heeres auf dem Truppenübungsplatz Altmark nördlich von Magdeburg aufgerufen wurde.

Gegen das Camp richtet sich auch ein sogenanntes „Antimilitaristisches Camp“ Ende Juli. Unter dem Motto „Die deutsche Kriegspolitik angreifen! Bundeswehr abschaffen! Hoch die internationale Solidarität!“ fordern Linksextremisten im Internet, das Übungszentrum anzugreifen, und die Ausbildung der dortigen Soldaten durch Sabotage zu behindern. (krk)

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