„Der Euro ist kein Naturgesetz”

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Bernd-Thomas Ramb (links) im gespräch mit Dieter Stein: Altersvorsorge ist gefährdet Foto: JF

Der Wirtschaftswissenschaftler Bernd-Thomas Ramb hat vor dem Wertverlust der Altersvorsorge in Deutschland gewarnt. „Die Geldvermögen verlieren immer weiter an Wert”, sagte Ramb während eines Gesprächs am Buchmessenstand der JUNGEN FREIHEIT. Die Politik verschließe vor dieser Entwicklung derzeit die Augen. Ramb riet dazu, künftig vermehrt in Sachwerte wie Gold und Immobilien zu investieren.

Gerade die Ausweitung der Geldmenge durch den von der Europäischen Zentralbank betriebenen Ankauf von Staatsanleihen gefährde das Rentensystem. Mit Blick auf die von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerufene angebliche „Alternativlosigkeit” des Euro betonte der Professor für Volkswirtschaftslehre, der Euro sei keineswegs unumkehrbar.

Derartige Aussagen diskriminierten zudem auch die Länder in der EU, die nicht den Euro eingeführt haben. „Der Euro ist ein gescheitertes Konzept”, unterstrich Ramb. Er appellierte an die Politiker, ihren Fehler einzugestehen und wieder eine nationale deutsche Währung einzuführen. Ob dies kurzfristig gelingen könnte, sei jedoch zweifelhaft. (ho)

JF-Messeprogramm

Sonntag, 14. Oktober:

11.00 Uhr: „Tabubruch: Demographische Krise und Abtreibung“. Im Gespräch mit Kristijan Aufiero, Vorsitzender „Die Birke e. V.“

>> Widerstand gegen Abschaffung der Schreibschrift wächst

>> Am Donnerstag hatte JF-Chefredakteur Dieter Stein die Arbeit der Bibliothek des Konservativismus gewürdigt.

>> Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Hessen-CDU, Hans-Jürgen Irmer, erneuerte am JF-Stand seine Kritik an der Einführung eines Islamunterrichts.

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