Laschet: Ausländische Jugendkriminalität muß bekämpft werden

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Armin Laschet (CDU) fordert eine konsequentere Bekämpfung ausländischer Jugendkriminalität Foto: Wikipedia/Euku

BONN. Der ehemalige Integrationsminister Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet (CDU), hat gefordert, ausländischer Jugendkriminalität entschieden entgegenzutreten. Nur so könne man der Integration einen Dienst erweisen, schrieb Laschet in einem Beitrag für den Rheinischen Merkur.

Anlaß ist das Buch „Das Ende der Geduld“ der kürzlich verstorbenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Darin hatte sie den staatlichen Umgang mit jugendlichen Intensivtätern und kriminellen Großfamilien ausländischer Herkunft problematisiert.

„Weckruf für Deutschland“

Unter der Überschrift „Weckruf für Deutschland“ beklagte Laschet die derzeitige „kollektive Erkenntnisverweigerung“ und unterstützte Heisigs Thesen weitgehend. Vor allem die Forderung, es nicht länger zu dulden, „daß unser demokratisches Wertesystem ignoriert oder mit den Füßen getreten wird“, erhielt seine Zustimmung.

Auch Heisigs Vorschlag, das Kindergeld zu kürzen, wenn Familien die Schulpflicht nicht ernst nehmen, stieß bei dem stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Nordrhein-Westfalen auf grundsätzliche Sympathie. (cs)

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