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Brennende Autos: Berliner Polizei nimmt Linksextremistin fest

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Brennendes Auto in Berlin: Allein in diesem Jahr wurden bereits mehr als 120 Fahrzeuge durch Brandstiftung beschädigt Foto: JF

BERLIN. Die 21jährige Tatverdächtige, die in der Nacht zu Montag von der Berliner Polizei beim Versuch, ein geparktes Auto anzuzünden, festgenommen worden war, befindet sich nach ihrer Vernehmung wieder auf freiem Fuß. Offenbar wurde gegen Alexandra R. kein Haftbefehl erlassen, obwohl sie bereits mehrfach mit politisch motivierten Straftaten in Erscheinung getreten war. Der Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach Informationen der Zeitung B.Z. hatte die junge Frau einen brennenden Kohlenanzünder auf den Reifen eines Geländewagens im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gelegt. Eine Polizeistreife hatte das Feuer zufällig entdeckt und gelöscht. Anschließend konnten die Beamten die Tatverdächtige ermitteln und festnehmen.

Bereits über 120 beschädigte Fahrzeuge in diesem Jahr

Ungeachtet dessen wurden in der Nacht zu Dienstag in Berlin wieder mehrere Fahrzeuge in Brand gesteckt. Unter anderem wurden zwei Fahrzeuge der Marke Mercedes sowie ein BMW von vermutlich Linksextremisten angezündet.

Nach einem Bericht des rbb sind in Berlin seit 2005 mehr als 900 Autos in Brand gesteckt worden. Allein in diesem Jahr seien bereits 120 Fahrzeuge durch Brandstiftung beschädigt worden. Bisher sind jedoch erst drei Täter festgenommen und zu kleinen Haftstrafen verurteilt worden.

Trotz Protesten der Berliner CDU weigert sich Polizeipräsident Dieter Glietsch bislang eine Sonderkommission zur Aufklärung der Brandanschläge einzusetzen. Allerdings wurde mittlerweile eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. (krk/vo)

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