Moscheebau in Berlin verzögert sich

BERLIN. Die Entscheidung über einen geplanten Moscheebau des islamischen Vereins Inssan im Berliner Stadtteil Charlottenburg verzögert sich weiter.

Wie der evangelische Pressedienst berichtet, fehle laut dem Charlottenburger Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU), der den Moscheebau unterstützt, noch eine Einschätzung von Inssan durch den Berliner Innensenat. Die Bewertung des islamischen Vereins sei notwendig, da er Kontakte zur vom Verfassungsschutz beobachteten Muslimbruderschaft haben soll.

Die Muslimbruderschaft versucht laut dem Verfassungsschutz Niedersachsen „die Regierungen ihrer jeweiligen Heimatstaaten abzulösen und einen islamischen Gottesstaat auf der Grundlage der Scharia zu errichten“.

Inssan war zuvor mit einem ähnlichen Bauvorhaben im Berliner Bezirk Neukölln gescheitert. Auf Kritik war dort vor allem gestoßen, daß der Besitzer des Baugrundstücks für die geplante Moschee, Ibrahim El Zayat, Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) ist. Die IGD wiederum zählt als mitgliederstärkste Organisation der islamistischen Muslimbrüderschaft.

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