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Juso-Vorsitzende Drohsel zum Rücktritt aufgefordert

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BERLIN. Die neugewählte Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel gerät wegen ihrer von der JUNGEN FREIHEIT aufgedeckten Mitgliedschaft in der linksextremistischen „Roten Hilfe“ auch in den eigenen Reihen immer stärker unter Druck. In einem Interview mit der Junge Welt hatte Drohsel zuvor die Vorwürfe der JF bestätigt.

Der Landesvorsitzende der Hamburger Jusos, Philipp-Sebastian Kühn, kritisierte Drohsel scharf. „Entweder, Frau Drohsel tritt aus dem Verein aus, oder sie muß zurücktreten“, sagte er gegenüber Welt Online. Die Ziele der „Roten Hilfe“ seien mit sozialdemokratischen Grundsätzen nicht vereinbar.

Die Extremismus-Expertin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kristina Köhler (CDU), warnte die SPD-Nachwuchsorganisation davor, „bald im Straßengraben der Verfassungsfeinde zu landen.“ Sie kritisierte das Schweigen der SPD-Führung: „Die Jusos wählen die Aktivistin einer linksextremen Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und die für ihre Verharmlosung der RAF-Morde bekannt ist, zur Vorsitzenden – und aus der SPD kommt dazu kein Wort.“

Köhler forderte den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck auf, sich um die linksextremistischen Auswüchse in seiner Partei zu kümmern. „Beck muß die Geister, die er aus Angst vor der Linkspartei rief, langsam mal wieder einfangen. Wer sich mit den Feinden unserer Demokratie verbündet nur um seine Macht zu erhalten, der wird schließlich beides verlieren: Seine Macht und unsere Demokratie“, warnte die CDU-Politikerin.

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