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Europäische Union der Vertriebenen gegründet

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Das Logo der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV)
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EUFV-Präsident Wilhelm von Gottberg

TRIEST. In Triest ist am Wochenende die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) gegründet worden.

Den Gründungsakt unterzeichneten am 1. Dezember die Landsmannschaften Ostpreußen und Schlesien (Deutschland), der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs, die Sudetendeutsche und die Gottscheer Landsmannschaft (Österreich), der Zentralrat der Armenier in Deutschland, die Unione degli Istriani – Libera Provincia dell’Istria in Esilio (Istrien/Italien), Pro Karelia Ry (Finnland), die Kyrenia Refugees Association („Adoulouti Kerinia“/Zypern) und die Lobby for Cyprus (Großbritannien).

Zum EUFV-Präsident wurde einstimmig Wilhelm von Gottberg (Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen) gewählt. Vizepräsident ist der Zypern-Grieche Ioannis Shekersavvas (Kyrenia Refugees Association). Zum Generalsekretär wurde der italienische Istrier Massimiliano Lacota (Unione degli Istriani) gewählt. Sein Stellvertreter ist Peter Ludwig von der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreich. Die wichtigsten Ziele der neuen EUFV sind:

  • Die Wahrung der Rechte und des Schutzes der Interessen der vertriebenen, geflüchteten und deportierten Völker in Europa wahrzunehmen.
  • Gewalttätige Handlungen und moralische Angriffe gegen deren Organisationen, Verharmlosung oder Verhöhnung deren Tragödie zu unterbinden.
  • Durch friedliche Mittel eine Lösung der Streitfragen zu erzielen.
  • Anerkennung des Genozids der betroffenen Völker und Volksgruppen zu erreichen.
  • Die internationale Zusammenarbeit bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Verletzung von Menschenrechten zu erreichen, sowie bei der Förderung und Festigung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten ohne Unterschied der Herkunft, des Geschlechts, der Sprache und Religion zu bewirken.
  • Eine gemeinsame Koordinierungspolitik der Tätigkeit der genannten Organisationen in Europa zu schaffen, die diese gemeinsamen Ziele verwirklichen wird.

Bereits im März dieses Jahres fand in Triest der erste Internationalen Kongreß der Vertriebenen und Flüchtlinge in Europa statt (JF 16/07). Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach (CDU) lehnte bereits damals die Initiative zur Gründung der EUFV ab. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft (Deutschland) offiziell nur als „Beobachter“ teil.
 

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