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Jemen
 

Kein Lebenszeichen von verschleppten Deutschen

BERLIN. Ein halbes Jahr nach der Entführung einer fünfköpfigen deutschen Familie im Norden des Jemen gibt es noch immer kein Lebenszeichen von den Opfern des Verbrechens.

Am 12. Juni dieses Jahres hatten Unbekannte eine Gruppe von Christen im Jemen verschleppt, darunter den Ingenieur Johannes Hentschel aus Sachsen, seine Frau sowie ihre drei Kinder.

Auswärtiges Amt arbeitet „mit Hochdruck“ an einer Lösung

Zwei deutsche Pflegehelferinnen und eine südkoreanische Lehrerin wurden drei Tage später ermordet aufgefunden. Alle waren in einem Krankenhaus in der nordjemenitischen Unruheprovinz Saada beschäftigt gewesen. Jemens Regierung in Sanaa macht die Houthi-Rebellen für die Bluttat verantwortlich, die das jedoch bestreiten.

Medienberichten zufolge gibt es weder eine Lösegeldforderung noch ein Bekennerschreiben der Entführer. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, es werde weiterhin mit Hochdruck an einer Lösung des Geiseldramas gearbeitet. (idea/vo)

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