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Schnelle Hilfe für die Opfer und Bedürftigen

Für die Opfer der Hochwasserkatastrophe haben verschiedene Organisationen Hilfsmaßnahmen eingeleitet und zu Spenden aufgerufen. Zu den wichtigsten Hilfsorganisationen gehören das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Caritas, das Diakonische Werk und die Johanniter. Das DRK zum Beispiel hat von den mittlerweile 20 Millionen Euro zunächst einmal Soforthilfe geleistet. Zur Notüberbrückung wurden insgesamt 3,4 Million Euro direkt an die Opfer verteilt. Pro Familie wurden zwischen 100 und 1.000 Euro ausgezahlt. Nach Angaben des DRK sind 5.000 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, davon allein 1.400 in Dresden. Weitere Einsatzorte sind Regensburg, Schwandorf, Bitterfeld, Dessau, Magdeburg und das Muldetal. Die Evakuierung von 60.000 betroffenen Menschen, die Einrichtung von Notquartieren und die Aufräumarbeiten haben bisher schon eine Summe von 5,7 Millionen Euro verschlungen. Dieser Betrag wurde von vorhandenen Rücklagen abgezweigt, die nun wieder aufgefüllt werden müssen. Von kirchlicher Seite geschieht Hilfe durch das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und durch den Deutschen Caritasverband. Den örtlichen Caritasstellen in Bayern und Sachsen wurde ein Gesamtbetrag von 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der diözesan organisierte Caritasverband ließ den betroffenen Diözesen Regensburg, Passau, Dresden und Magdeburg je 50.000 Euro zukommen, um diese Gelder weiter zu verteilen. Auch den Diözesen Berlin und München-Freising sollen noch finanzielle Mittel zufließen. Diese Mittel sind allein dazu gedacht, die Notunterkünfte und die Versorgung mit Essen, Kleidung und Medikamenten zu gewährleisten. Ebenso wurden über 100 Wandtrockner zum Trocknen der Wohnräume in die betroffenen Gebiete gesandt. Erst in einer zweiten Phase soll den Familien direkt geholfen werden. Dazu muß jedoch erst geprüft werden, wie groß der Schaden ist und ob Versicherungen oder Angehörige Hilfe leisten können. Die Caritas will in erster Linie denen helfen, die völlig mittellos sind. Auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat ein Hilfsprogramm initiiert. Eine Million Euro wurden vom Bundesverband für den Wiederaufbau und die Sanierung öffentlicher Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Weitere Finanzmittel sind für individuelle Hilfe gedacht. Allein in Dresden wurden 20.000 Euro direkt an betroffene Familien verteilt. Außerdem hat die AWO die Aktion „Kollegen helfen Kollegen“ ins Leben gerufen. Hier soll durch direkte Kontakte effektiv geholfen werden. Größere Spenden haben auch Unternehmen wie BMW (eine Million Euro) oder die Deutsche Bank (fünf Millionen Euro) geleistet. BMW hat das Geld je zur Hälfte den Ländern Bayern und Sachsen überwiesen, um bedürftigen Privatpersonen helfen zu können. Die Deutsche Bank läßt ihre Finanzmittel über die Sozialämter und andere soziale Einrichtungen an die Geschädigten verteilen.

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