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Adlerinnen

Die sportlichen Männerdomänen bröckeln. Auch die nordische Ski-WM in Reichenberg (Liberec) wird weiblicher sein als ihre Vorgänger. Dafür sorgt die Premiere des Skispringens der Damen – ein Trostpflaster nach der ablehnenden Haltung des IOC zur Aufnahme ins olympische Programm. Während sich die männlichen DSV-Adler um Milka-Gesicht Martin Schmitt in den letzten Jahren als eher flügellahm erwiesen, haben ihre Kolleginnen gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. Unter den ersten zehn Athletinnen der diesjährigen Intercontinental-Wettbewerbe befinden sich derzeit vier deutsche Springerinnen. Dabei ist die Bundespolizistin Ulrike Gräßler die aussichtsreichste Kandidatin. Der bisherige Weitrekord von 200 Metern wird kaum fallen, schließlich wurde der auf einer Flugschanze im Jahr 2003 durch die Österreicherin Danilea Iraschko erflogen. Mit Weiten von bis zu 130 Metern wird aber gerechnet, ähnlich wie bei den vom Magerwahn verfolgten männlichen Akteuren. Deren Schlankheits-Aktivitäten feiern jede Saison fröhliche Urständ – ein Vorteil für die Damen, die sich mit derlei Sorgen nicht zu plagen haben. Doch Vorsicht, wenn dann urplötzlich Milka-Schmitt mit einer Schoki wedelt, um die Konkurrenz auszuschalten!

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