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Volksverhetzung
 

Ostfriesenwitze: Radiohörer erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung

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Ostfriesen-Pumps: Diffamierung einer ethnischen Minderheit? Foto: Pixelio/Diana Mohr

HANNOVER. Gegen einen Moderator des niedersächsischen Radiosenders ffn ist Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet worden, nachdem er in seiner Sendung Ostfriesenwitze erzählt hatte.

Laut Medienberichten hat sich ein ostfriesischer Hörer daraufhin an die zuständige Staatsanwaltschaft Osnabrück gewandt. Seiner Ansicht nach werde mit den entsprechenden Scherzen eine ethnische Minderheit diffamiert.

Anfangsverdacht wird geprüft

Die Behörde hat jedoch noch nicht entschieden, ob sie ein Ermittlungsverfahren gegen den Mitarbeiter des Privatsenders einleiten wird. Derzeit werde geprüft, ob ein Anfangsverdacht vorliege.

Hintergrund der Witze sei der Arbeitsbeginn einer neuen Moderatorin gewesen, die aus der ostfriesischen Stadt Aurich stamme, teilte ffn mit. Eine Sprecherin des Senders betonte, die betroffene Kollegin habe sich ebenfalls amüsiert. (vo)

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