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Heimatschutz

Umwelt & Aktiv, die „Vierteljahreszeitschrift für Umwelt-, Tier-, Heimatschutz und gesamtheitliches Denken“, beschäftigt sich in ihrer aktuellen Doppelausgabe (1/2009) unter anderem mit den Schwerpunktthemen „Agrarpolitik und Tierschutz“, dem islamischen Opferfest Kurban Bayrami, der „grünen Gentechnik“ und der Frage, ob „die waidgerechte Jagd hierzulande noch zeitgemäß ist“. Die Zeitschrift versteht sich nicht als Veröffentlichung im Sinne des Pressegesetzes, sondern vielmehr als Rundbrief an Mitglieder und Freunde des Umweltvereins Midgard e.V., der gleichzeitig als Verleger fungiert.

Darüber hinaus sieht sie sich als „notwendige Ergänzung zu den bereits bestehenden Umwelt- und Tierschutzmagazinen in Deutschland“ und nennt als Ziel, „die Menschen für Tierschutz, Umwelt- und Heimatschutz zu sensibilisieren“. Daher beginnt für Umwelt & Aktiv der Schutz der Natur vor Ort, „in den heimischen Wäldern, Bergen, Seen und Stränden“, kurz in der Heimat, wozu natürlich auch „der Schutz der Kultur als gewachsener Träger des Umwelt- und Tierschutzes“ gehört.

Ein recht kritischer Beitrag eines Theologen zum Thema „Kirche und Naturschutz“ geht hart mit der leider auch im Christentum gängigen „Ehrfurchtslosigkeit vor der Schöpfung“ ins Gericht. Nun muß man gewiß nicht so weit gehen und die Forderung nach sogenannten „Tiergottesdiensten“ stellen, aber im Kern hat der Autor recht, wenn er die „Tiervergessenheit“ in der christlichen Religion geißelt und den Christen vorwirft, „taub zu sein für das Seufzen der mißhandelten und ausgebeuteten Kreatur“. Zwar haben immer wieder Gläubige wie der heilige Franziskus oder Albert Schweitzer ihre Stimme erhoben und auf das schreiende Unrecht aufmerksam gemacht, das den gequälten und geschundenen Tieren, die ja doch unsere Mitgeschöpfe sind, angetan wird. Aber hier wäre es wirklich an der Zeit, die Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben, von den millionenfach im Mutterleib getöteten Kindern bis zu der Schande der gigantischen industrialisierten Massentierquälerei und anderer Greuel, endlich neu zu überdenken.

Dazu paßt auch ein Beitrag über das muslimische Opferfest Kurban Bayrami, an dem regelmäßig ein grauenvolles Schächtgemetzel stattfindet. Wie am Fließband werden dabei Tausende Rinder und Schafe ohne jede Betäubung unter dem Beifall verrohter Zuschauer abgemetzelt. Eine religiös verbrämte Tierquälerei ohnegleichen, die dem Tierschutzgedanken Hohn spricht und beispielsweise in der Schweiz seit 1893 für Säugetiere grundsätzlich verboten ist, und dies trotz des ständigen Wühlens und Wehklagens der einschlägigen Schächt- und Einwanderungs-Lobbyisten. Die tapfere Brigitte Bardot, die seit vielen Jahren in Frankreich gegen die Kulturschande des betäubungslosen Schächtens kämpft, wurde erst vor wenigen Monaten mit der Begründung „Aufruf zum Rassenhaß“ erneut zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Anschrift: Verein Midgard e.V., Postfach 1432, 83264 Traunstein.  Das Einzelheft kostet 3,90 Euro, das Jahresabo 20 Euro. Internet: www.umweltundaktiv.de

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